Induktionserwärmung

Induktionserwärmung Unter Induktionserwärmung versteht man das berührungslose Erwärmen von leitfähigen Körpern mithilfe von Wechselstrom. Dieses Verfahren gilt seit langem als Schlüssel zu qualitativ hochstehenden Erwärmungsprozessen. Dank der kompakten Bauform der Komponenten ist es leicht in automatisierte Abläufe zu integrieren.

Dank modernster Halbleitertechnologie ist die Induktionstechnik ein leicht handhabbares und energieeffizientes Fertigungsverfahren. Dem Anwender stehen diverse Frequenzbereiche (50kHz - 13MHz) für verschiedene Anwendungen, sowie eine umfassende Palette an Prozesscontrollern zur Verfügung. Abgerundet wird das Angebot durch eine Auswahl an optischen Temperatursensoren sowie diversem nützlichem Zubehör.

Ob Härten, Glühen, Weich- oder Hartlöten: die Induktionserwärmung bietet dank unseren innovativen Produkten allerhöchste Qualität und jederzeit sichere Prozesse.

 

Grundprinzip der Induktionserwärmung:

Ein Induktor in geeigneter Form (IND), der an den Erwärmungskopf angeschlossen ist, strahlt ein elektromagnetisches Feld aus.
Teile aus Metall (M), welche sich im Innern oder in nächster Nähe des Induktors befinden, erhitzen sich aufgrund des Stroms, der vom magnetischen Feld induziert wird.

Die Form des Induktors sowie die erforderliche Leistung des Generators hängt von der Anwendungsart ab.
Der Induktor besteht aus einem Kupferrohr, welches gleichzeitig der permanenten Kühlung des Systems dient. Die Temperatur des Wasserkreislaufes muss durch ein externes Rückkühlsystem reguliert werden.

Das Startsignal wird über einen Schalter oder über eine externe Steuerung ausgelöst. Mit den Steuereinheiten "Power- und Master-Controller" lassen sich Temperaturprofile und zeitliche Abläufe prozessgenau steuern und jederzeit überwachen.

 

Schema Induktionserwärmung

Schema der Induktionserwärmung

Blockschaltbild eines Induktionsgenerators.
M: zu erhitzendes Werkstück
IND: Heizinduktor

 

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